Tierschutzkompass
Hinschauen. Einordnen. Sinnvoll handeln.
Der Tierschutzkompass hilft dir, Situationen mit Tieren möglichst sachlich einzuordnen: Was ist tatsächlich zu beobachten? Besteht Handlungsbedarf? Und wer ist gegebenenfalls der richtige Ansprechpartner?

Was möchtest du wissen?
Themen & Situationen
Finde Inhalte passend zu deiner konkreten Beobachtung, Frage oder Situation.
Orientierung & Checks
Nutze kurze interaktive Hilfen, um Beobachtungen zu sortieren und den nächsten sinnvollen Schritt einzugrenzen.
Dringlichkeit einordnen
Unterscheide zwischen weiter beobachten, fachlich abklären und akut handeln.
Zuständigkeit finden
Grenze ein, welche Fachstelle, Behörde oder Hilfe zur beobachteten Situation passen kann.
Wo möchtest du beginnen?
Du musst nicht schon wissen, welche Stelle zuständig ist oder wie eine Situation fachlich heißt. Beginne bei dem, was du tatsächlich beobachtest.
Ist das Tier wirklich gefährdet?
Ordne sichtbare Warnsignale ein, ohne aus einer einzelnen Beobachtung vorschnell einen Tierschutzverstoß abzuleiten.
Muss ich jetzt handeln?
Prüfe, ob Beobachten ausreicht, eine Fachstelle einbezogen werden sollte oder eine Situation akut sein kann.
Wer kann zuständig sein?
Finde heraus, ob Tierarzt, Tierheim, Veterinäramt, Polizei, Feuerwehr, Kommune oder eine andere Fachstelle passen kann.
Frageassistent
Wenn du nicht weißt, wo du mit deiner Beobachtung beginnen sollst, führt dich der lokale Frageassistent zu passenden Wissensseiten.
Beschreibe die Situation in eigenen Worten. Die Eingabe wird nur in deinem Browser verarbeitet und nicht gespeichert.
Beobachtung ist nicht Bewertung
Nicht jede ungewöhnliche Haltung oder auffällige Situation ist automatisch ein Tierschutzverstoß. Umgekehrt sollte ein begründeter Verdacht auch nicht vorschnell verharmlost werden.
Beobachtung, Vermutung und tatsächliche Bewertung sollten möglichst klar voneinander getrennt werden.
So lässt sich genauer entscheiden, ob Beobachten genügt, eine fachliche Einschätzung sinnvoll ist oder eine Situation schnelles Handeln erfordert.
Sachlich beobachten und dokumentieren
Für eine sinnvolle Einordnung ist wichtig, möglichst konkret festzuhalten, was du tatsächlich gesehen oder gehört hast – und was davon nur Vermutung ist.
Hilfreich sind konkrete Angaben zu Ort, Zeitpunkt, Dauer, Häufigkeit und sichtbaren Auswirkungen auf das Tier.
Fotos, Videos und kurze Notizen können helfen, einen Verlauf nachvollziehbar zu machen – besonders dann, wenn eine Situation nicht dauerhaft sichtbar ist.
Hilfreich ist zum Beispiel
- Was genau wurde beobachtet?
- Wo und wann ist es passiert?
- Wie lange oder wie häufig tritt es auf?
- Gibt es sichtbare Auswirkungen auf Gesundheit oder Wohlbefinden?
- Welche Angaben sind sicher – und was ist nur Vermutung?
Nicht jeder Verdacht ist ein Notfall
Eine auffällige Situation kann ernst sein, ohne dass sofort eine akute Gefahr vorliegt. Entscheidend ist, wie stark das Tier beeinträchtigt ist und ob Abwarten zusätzliche Schäden verursachen könnte.
Der Tierschutzkompass hilft dir deshalb dabei, zwischen Beobachten, fachlicher Klärung und akutem Handeln zu unterscheiden – ohne eine individuelle Notfall- oder Rechtsberatung zu ersetzen.
Orientierung für konkrete Tierschutzsituationen
Der Tierschutzkompass ist eine eigenständige, kostenfreie Informationsplattform für Menschen, die eine Situation mit einem Tier möglichst sachlich einordnen und sinnvoll handeln möchten.
Du kannst dich nach Themen orientieren, eine konkrete Frage eingeben oder mit einem der kurzen Checks beginnen.
Du musst nicht selbst beweisen, dass ein Tierschutzverstoß vorliegt. Beobachte möglichst konkret, trenne Tatsachen von Vermutungen und wähle anschließend den passenden nächsten Schritt.